Haushaltsöl-Recycling in der Urbanisation La Marina

Auch in der Urbanisation La Marina nimmt der Umweltschutz immer konkretere Formen an. Ja, ja, wir leben hier nicht auf dem Mond ;-) . Was allerdings die Akzeptanz der neuen Initiative durch die Bevölkerung bzw. die Mündigkeit einiger Mitbürger angeht – da sind wohl berechtigte Zweifel angebracht. Es wird sich diesbezüglich noch zeigen, wo wir hier leben…

Das Rathaus unserer Gemeinde San Fulgencio hat nämlich neue Container bereitgestellt, damit alle Anwohner ihr Haushalts-Altöl separat und umweltfreundlich entsorgen können. Diese orangefarbenen Recycling-Container stehen an insgesamt sechs Stellen der Gemeinde, vier von diesen Standorten befinden sich in der Urbanisation La Marina:

  • Camino del Convenio
  • Calle Amsterdam
  • Calle Justo Antonio Quesada
  • Plaza Sierra Castilla

Die beiden anderen Container stehen im Gebiet des Dorfkerns. Die auf diese Weise entsorgten Öle werden zu Biodiesel recycelt. Gebrauchtes Haushaltsöl, also auch und vor allen Dingen Speiseöl, sollte nicht einfach in den Ausguss gekippt werden, da es die Umwelt stark belastet. Zum Recyceln benötigt man nur eine alte Plastikflasche mit funktionierendem Verschluss. Wer Probleme hat, das Öl in die Flasche zu bekommen :lol: , erhält vom Umweltamt San Fulgencio kostenlose Trichter, um das Abfüllen zu erleichtern.

Ist die Flasche voll mit altem Öl, dann einfach gut verschließen und in die oben genannten Container werfen. Aber Achtung: Es wurden angeblich schon Anwohner beobachtet, die das Öl “lose” in den Container geschüttet haben sollen! Fällt Euch dazu noch etwas ein…? Manche sind sogar zu faul, sich den kostenlosen Trichter abzuholen! Demnächst werden wahrscheinlich leere Plastikflaschen ohne Altöl, die eigentlich in die gelben Container gehören, in die neuen orangenen Container geworfen; oder gar die kostenlosen Trichter zum Hineinschütten in die (richtigen/falschen!?) Container verwendet. :roll:

Auch wenn es wahrscheinlich zwecklos ist, hier noch zwei Hinweise: Motoröl sowie große Mengen an Altöl fallen nicht unter dieses “Angebot”! Schließlich sollen private Haushalte und nicht das Kleingewerbe oder gar die Industrie eine Möglichkeit bekommen, ihr gebrauchtes Öl kostenlos zu entsorgen. Die Entsorgung von Altöl im großen Stil ist separat geregelt.

Und diejenigen, die die neuen Container zwischen den alten (gelben, grünen, blauen, grauen etc.) Behältern nicht erkennen, finden auf dieser Seite des Blogs “San Fulgencio / Urb. La Marina – Spanien” eine schönes “Ansichtsfoto”. Aber wenn ich es mir genau anschaue – so richtig orange ist der Container auch nicht, oder…? :mrgreen:

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Reiseführer IV – Balearische Inseln Mallorca und Menorca

Michael Müller VerlagAus dem Hause “Michael Müller Verlag” gibt es zwei neue Reiseführer, die für Spanienfans von besonderem Interesse sein dürften: Mallorca und Menorca als balearische Inseln Spaniens.

Reiseführer Mallorca Michael Müller VerlagDer Reiseführer “Mallorca” (8. Auflage 2012) ist redaktionell dermaßen aktuell, dass es ihn noch gar nicht zu kaufen gibt… Ok, kleiner Scherz am Rande :lol: ! “Mallorca” ist aber ausgesprochen druckfrisch, denn er ist erst seit Anfang Februar im Handel erhältlich. Leser, die es besonders eilig haben, können das Reisebuch auch hier online erwerben.

Reiseführer Menorca Michael Müller VerlagZum anderen geht es um den Reiseführer “Menorca“, der zwar bereits in 2011 erschienen ist, allerdings in erster Auflage, also thematisch ebenfalls brandneu. Auch hier besteht die Möglichkeit, den Reiseführer bequem von zu Hause aus zu ordern.

 

Wanderführer Mallorca Michael Müller VerlagThematisch dazu passend – zwar nicht mehr ganz so jungfräulich, aber immer noch aktuell – ist der Wanderführer des Michael Müller Verlages “Mallorca MM-Wandern“. Auf 204 Seiten werden Euch die Natur und 39 Wandertouren auf Mallorca nähergebracht, quasi als spiritueller Ausgleich zur Ballermann-Kultur.

 

Wer von Euch jetzt sagt, “da waren doch aber noch ein paar mehr balearische Inseln”, der hat Recht – die folgen in der nächsten Ausgabe unserer Reihe “Reiseführer”. Dann stellen wir Euch nämlich die Reisebücher Ibiza und Formentera des Michael Müller Verlages vor. Bis dahin…

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Wirtschaftskrise in Spanien

Nicht nur der Winter hat Spanien fest im Griff, auch die Wirtschaftskrise bleckt die Zähne. Dass sich Spanien seit dem Platzen der Immobilienblase 2008 wirtschaftlich fast ununterbrochen im freien Fall befindet, ist schon lange kein Geheimnis mehr; und dass dagegen etwas unternommen werden muss, genauso wenig.

Aus diesem Grund bringen wir heute mal für alle Interessierten eine Momentaufnahme des Status quo und aktueller staatlicher Maßnahmen – obwohl die Schilderung der Fakten wirklich grausam ist… Also, die folgenden Zeilen sind nichts für Kinder und Jugendliche, und von Natur aus ängstliche Personen sollten vielleicht auch erst nächste Woche weiterlesen.

Die augenblickliche wirtschaftliche Situation des Landes Spanien sieht so aus:

  • fast 23 Prozent Arbeitslose landesweit im vierten Quartal 2011
  • ein stetiges und auf weitere Sicht “negatives Wirtschaftswachstum
  • ein Staatsdefizit von (wohlwollend) geschätzten 8 %!

Wie sieht es beim Einzelnen aus, beim Steuerzahler?

  • Steigende Preise und Lebenshaltungskosten bei
  • stagnierenden oder sinkenden Löhnen und Gehältern
  • massenhaft Zwangsenteignungen von Immobilieneigentümern wegen Hypothekendarlehen-Zahlungsunfähigkeit
  • das Abwandern von jungen Fachkräften ins Ausland wegen Perspektivlosigkeit in der Heimat!

Ein Horrorszenario? Mag sein, aber im Moment harte, spanische Realität! Die geplanten bzw. notwendigen Einsparungen in Höhe von etwa 36 Milliarden Euro nur für das Jahr 2012 entsprechen dem Bruttosozialprodukt kleinerer Staaten. Einer der wenigen Lichtblicke ist die Beibehaltung des niedrigen Steuersatzes in Höhe von 4 % beim Kauf von Neubauimmobilien, um den Bausektor anzukurbeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen.

Ansonsten (um nur einige Punkte zu nennen):

  • Erhöhung der Einkommensteuer und der Grundsteuer
  • Erhöhung von Energiepreisen, Mautgebühren, Bahn- und Posttarifen
  • Verteuerung der Hypotheken, Erhöhung der Wochenarbeitszeit, Einfrierung des Mindestlohnes

Die meisten Sparmaßnahmen treffen (wie hätte es auch anders sein können) die arbeitende Mittelschicht, weitere Einsparungen sind zu erwarten. Im Fokus stehen dabei die Mehrwertsteuer und die Energiepreise. Außerdem gibt es eine Nullrunde für Beamte und die Besteuerung von Sparguthaben, Subventionen laufen aus und werden nicht verlängert, fast alle Ministerien müssen empfindliche Kürzungen hinnehmen, was eine Kürzung der Sozialleistungen mit sich bringt…

Das reicht, weiter wollen wir mit unseren Ausführungen zur aktuellen Wirtschaftskrise nicht gehen. Die allgemeine Situation in Spanien wird wohl deutlich. Wenigstens scheint hier noch regelmäßig die Sonne, die wird uns wohl auch keiner nehmen können :-? . Das gibt Hoffnung :-| . Und die stirbt ja bekanntlich zuletzt… :-(

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